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August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874)
Neujahrslied
Das alte Jahr vergangen ist,
Das neue Jahr beginnt.
Wir danken Gott zu dieser Frist,
Wohl uns, dass wir noch sind!
Wir sehn auf's alte Jahr zurück,
Und haben neuen Mut:
Ein neues Jahr, ein neues Glück!
Die Zeit ist immer gut.
Ja, keine Zeit war jemals schlecht:
In jeder lebet fort
Gefühl für Wahrheit, Ehr' und Recht
Und für ein freies Wort.
Hinweg mit allem Weh und Ach!
Hinweg mit allem Leid!
Wir selbst sind Glück und Ungemach,
Wir selber sind die Zeit.
Und machen wir uns froh und gut,
Ist froh und gut die Zeit,
Und gibt uns Kraft und frohen Mut
Bei jedem neuen Leid.
Und was einmal die Zeit gebracht,
Das nimmt sie wieder hin -
Drum haben wir bei Tag und Nacht
Auch immer frohen Sinn.
Und weil die Zeit nur vorwärts will,
So schreiten vorwärts wir;
Die Zeit gebeut, nie stehn wir still,
Wir schreiten fort mit ihr.
Ein neues Jahr, ein neues Glück!
Wir ziehen froh hinein,
Denn vorwärts! vorwärts! nie zurück!
Soll unsre Losung sein.
Allen Mötzinger Bürger ein friedvolles und gesundes Neues Jahr 2012.
Weihnachten war schön,
LAUT,
und hat am Heiligabend, am ersten Feiertag und am zweiten Feiertag in jeder Nacht viel Lärm gebracht. Der kam nicht vom Wald herein, nein von Richtung Baisingen von Feld und Wiese das lärmende Getöse. Wer dann morgens aufstehen muss hat halt Pech gehabt.
Weihnachtswünsche
Was ich so für Wünsche hätte, fragte man mich wieder mal.
Diese eigentlich sehr nette Frage wird mir fast zur Qual.
Freilich gibt es schöne Sachen in den Läden ringsumher.
Doch ob die mich glücklich machen daran zweifle ich doch sehr.
Was mir wirklich wichtig wäre gibt es nicht für alles Geld.
Was am meisten ich entbehre schenkt mir niemand auf der Welt
Etwas weniger an Kälte, etwas mehr an Harmonie.
Das ist es, woran´s mir fehlte, Einfühlung und Sympathie
Weniger beschränktes Denken, auch, wenn es recht schwierig ist.
Großmut, um auch einzulenken mehr Vernunft bei einem Zwist.
Nicht nur über andre klagen, die ja noch viel schlimmer sind.
Sich auch selbst mal hinterfragen, da sind viele völlig blind.
Selbsterkenntnis, schön in Maßen wie es jedem gut entspricht.
Allzu viel da zuzulassen, das vertrüge mancher nicht.
In den Augen and´rer Leute, bin ich vielleicht auch so´n Fall.
Dann wünsch ich mir hier und heute, Einsicht ein ums and´re Mal.
von Horst Winkler
Am Himmel leuchten hell die Sterne,
Glocken läuten in der Ferne.
Die Herzen werden weich und weit,
denn es ist wieder Weihnachtszeit!
In der Küche brutzeln Braten,
die Kleinen können ´s kaum erwarten,
die Geschenke auszupacken.
Die Bratäpfel im Ofen knacken.
Voller Duft und Heimlichkeit,
wünsch´ ich euch diese Weihnachtszeit!
Allen,schöne Weihnachtsfeiertage.
ADVENT
ES TREIBT DER WIND IM WINTERWALDE
DIE FLOCKENHERDE WIE EIN HIRT,
UND MANCHE TANNE AHNT WIE BALDE
SIE FROMM UND LICHTERHELLIG WIRD
UND LAUSCHT HINAUS DEN WEISSEN WEGEN
STRECKT SIE DIE ZWEIGE HIN-BEREIT,
UND WEHRT DEM WIND UND WÄCHST ENTGEGEN
DER EINEN NACHT DER HERRLICHKEIT
RILKE
IN DIESEM SINNE EINE FROHE ADVENTS UND WEIHNACHTSZEIT!!
Lied im Advent
Autor: Matthias Claudius, * 15.08.1740; † 21.01.1815
Immer ein Lichtlein mehr
im Kranz, den wir gewunden,
daß er leuchte uns so sehr
durch die dunklen Stunden.
Zwei und drei und dann vier!
Rund um den Kranz welch ein Schimmer,
und so leuchten auch wir,
und so leuchtet das Zimmer.
Und so leuchtet die Welt
langsam der Weihnacht entgegen.
Und der in Händen sie hält,
weiß um den Segen!
Allen MötzingerBürger schöne Advendzeit.
Liebe Besucher des gestrigen Weihnachtsmarktes,
wir möchten uns recht herzlich für Euer zahlreiches erscheinen bedanken! Es hat uns sehr gefreut, so viele Besucher auf unserem 2. Mötzinger Weihnachtsmarkt zu sehen! Auch möchten wir den vielen, vielen fleißigen Helfern danken, ohne sie wäre es nicht möglich gewesen, einen so schönen Weihnachtsmarkt zu organisieren! Vielen, vielen Dank an alle!
Es grüßt Sie herzlichst
Ihr Elternbeirat der Mötzinger Kindegärten
· Herbst
Blätter fallen leise, jedes auf seine Weise.
Spiele mit Regen und wind, erfreuen jedes Kind
Der Nebel kriecht übers land, bedeckt alles mit seinem Gewand.
Die Dunklen Monate beginnen, lassen die Zeit schneller verrinnen.
Der Herbst kommt langsam, Blatt für Blatt nimmt er den Bäumen was der Frühling gegeben hat.
Mit jeder Stunde, stück für Stück vergeht das Jahr und es gibt kein zurück.
Alles was getan oder gesagt, ist vergangen und nur noch in den Gedanken der Menschen gefangen
Alles verkriecht sich, macht sich klein und kuschelt sich zu haus vor dem Feuer ein.
Bald kommt der Winter ins Land und beginnt zu regieren mit eisiger Hand.
Vorbei das Jahr, das vielleicht nicht für alle ein gutes wahr
Alles kann der Mensch sich kaufen
Jeden Tag in unsrem Leben
gibt's nur einmal auf der Welt.
Zeit kann keiner von uns kaufen,
nicht für gut und nicht für Geld.
Jede Stunde die vergangen,
voller Freude, voller Glück,
voller Hoffen, voller Bangen,
die kehrt nimmer mehr zurück.
Jedes Wort, das ausgesprochen,
das wird einmal nur gesagt,
jeder Schritt in unsrem Leben,
der wird einmal nur gewagt.
Was wir mit den Augen sehen,
gilt nur für den Augenblick,
doch, die Bilder sie vergehen,
und sie kehren nie zurück.
Was noch heute, ist schon morgen,
schneller als man denken kann,
Zeit kann keiner von uns borgen,
und das gilt für jedermann.
Ob man reich ist oder mächtig,,
ob man Bettler, Majestät,
wenn die Stunde einst gekommen,
ist die Zeit vom Wind verweht.
Darum nutzt die Zeit im Leben,
die das Schicksal hier euch schenkt,
sagt euch stets in eurem Streben,
es ist später als man denkt.
lebt bewusst und lebt zufrieden,
Keiner ist davor gefeit,
Alles kann der Mensch sich kaufen
für sein Geld, nur keine Zeit.
Alles kann der Mensch sich kaufen
für sein Geld, nur keine Zeit.
Heinz Schenk
Bürgerin
23 April 2011 11:42 | Mötzingen
Ostern Gedichte Chr. Morgenstern Sprüche Ostern
Der Osterhas bringt just ein Ei
Ostern Gedichte - Christian Morgenstern
Die Sonne geht im Osten auf,
der Osterhas beginnt den Lauf.
Um seinen Korb voll Eier sitzen
drei Häslein, die die Ohren spitzen.
Der Osterhas bringt just ein Ei -
da fliegt ein Schmetterling herbei.
Dahinter strahlt das blaue Meer
mit Sandstrand vorne und umher.
Der Osterhas ist eben fertig -
das Kurtchen auch schon gegenwärtig!
Nesthäkchen findet - eins, zwei drei,
ein rot, ein blau, ein lila Ei.
Ein Ei in jedem Blumenkelche!
Seht, seht, selbst hier, selbst dort sind welche!
Ermüdet leicht im Morgenschein
schlief Kurtchen auf der Wiese ein.
Die Glocken läuten bim, bam, baum,
und Kurtchen lächelt zart im Traum.
Di di didl dum die
wir tanzen mit unsren Hasen,
umgefasst, zwei und zwei,
auf schönem, grünem Rasen.
Allen Mötzinger,schöne Osterfeiertage.
Linder wehen schon die Lüfte,
wenn der März die Lande küsst.
Erste zarte Blütendüfte
kehren wieder, lang vermisst.
Frühling kommt auf sanften Schwingen
mit seiner süßen Melodei
und die Welt hebt an zu singen,
ist der Winter nun vorbei.