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„Wir kümmern uns.“

Grundsteuerreform

Artikel vom 14.11.2022

Ab dem 1. Juli 2022 bis zum 31. Oktober 2022 müssen alle Eigentümerinnen und Eigentümer für ihre Grundstücke (Grundsteuer B) sowie land- und forstwirtschaftlichen Betriebe (Grundsteuer A) eine Steuererklärung einreichen. Sie sind gesetzlich dazu verpfichtet, eine sogenannte „Feststellungserklärung“ abzugeben. Das Finanzamt schreibt daher nach und nach alle Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer an und bittet um Abgabe einer Feststellungserklärung für deren Grundstück/-e. Einige Empfänger der Informationsschreiben haben sich bereits mit Fragen an die Gemeindeverwaltung gewandt.

Wir möchten Sie bitten, sich diesbezüglich nicht mit der Gemeindeverwaltung Mötzingen in Verbindung zu setzen, da die Gemeindeverwaltung hierzu keine Auskunft geben kann.

Bei Fragen zu diesem Schreiben wenden Sie sich bitte direkt und ausschließlich an das Finanzamt Böblingen, welches Ihnen Auskunft geben kann. Die entsprechenden Kontaktdaten fnden Sie auf Ihrem Informationsschreiben, das Sie vom Finanzamt erhalten.

Informationen zur Grundsteuerreform fnden Sie auch unter: www.grundsteuer-bw.de oder www.steuerchatbot.de Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Ein Erklärvideo zur Grundsteuerreform können Sie hier herunter laden:https://www.youtube.com/watch?v=7AL6c8faBHk

 

Achtung Änderung: die Abgabefrist wurde um 3 Monate verlängert und endet am 31. Januar 2023.

Text aus MTB KW 46/2022:

Verlängerung Abgabefrist Grundsteuer-Erklärung
Die Abgabefrist für die Grundsteuererklärung wird um drei Monate verlängert. Statt wie geplant zum 31. Oktober 2022, müssen die Erklärungen erst bis zum 31. Januar 2023 abgegeben werden.

Diejenigen, die ihre Erklärung bereits eingereicht haben, erhalten als Nächstes den Grundsteuerwert- und Grundsteuermessbescheid vom Finanzamt. Die ersten Bescheide wurden bereits versendet. Der Versand erstreckt sich bis ins Jahr 2024. Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet dies: Wenn Sie den Grundsteuerwertbescheid und den Grundsteuermessbescheid bekommen und die gemachten Angaben stimmen, müssen Sie nichts weiter unternehmen. Wer aber beispielsweise übersehen hat, die überwiegende Wohnnutzung anzugeben, kann das dem Finanzamt noch nachträglich mitteilen.

Die Grundsteuermessbescheide übermittelt das Finanzamt auch an die jeweilige Kommune. Sie bestimmt den Hebesatz und damit die Höhe der zukünftigen Grundsteuer ab dem 1. Januar 2025. Die Hebesätze werden von den Kommunen im Laufe des Jahres 2024 festgelegt. Wie hoch die Grundsteuer letztendlich für die einzelnen Eigentümerinnen und Eigentümer ausfällt, teilt Ihnen die Gemeinde Mötzingen im finalen Grundsteuerbescheid mit. Bis dahin können keine Aussagen zur individuellen Höhe der Grundsteuer getroffen werden. Erhoben wird die neue Grundsteuer ab dem Jahr 2025.

Die Daten, die für die Erklärung erforderlich sind, können über die zentrale Internetseite www.grundsteuer-bw.de abgerufen werden. Dort finden Sie auch den Steuerchatbot sowie Schritt-für-Schritt-Erklärvideo für das Ausfüllen mit Elster.